Elisabeth Büchle

Wohin der Wind uns trägt:       2. Auflage

South Carolina 1847: Nach einigen Schicksalsschlägen überredet die 18-jährige Joanna Steinmann ihren älteren Bruder Stewart, sie und ihre vier jüngeren Schwestern auf einen Treck in den Westen mitzunehmen.

Auf der langen und beschwerlichen Reise gerät Joanna immer wieder in bedrohliche Situationen. Währenddessen ist Joannas Freundin Linda in der Heimat einer Intrige auf der Spur, die auch den Steinmanns gefährlich werden könnte …


Leseprobe

Pressestimmen:


(Gerth Medien)
Ein stimmungsvoller Roman mit spannenden Elementen, fröhlichen Geschwister-Beziehungen und einer frech-romantischen Liebesgeschichte: Das neue Buch von Elisabeth Büchle begeistert auf ganzer Linie.


(Inge Frantzen)

Auch mit ihrem dritten Roman ist Elisabeth Büchle wieder ein Volltreffer gelungen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, bis auch die letzte Seite verschlungen war. Die Autorin schafft es immer wieder, Liebesgeschichten zu erzählen, die zu Herzen gehen und berühren, ohne dabei kitschig zu sein. Auch den nötigen Humor lässt sie nicht vermissen und hat dazu hervorragend über die entsprechende Zeit recherchiert, in der ihre Geschichte spielt. Eine wirklich empfehlenswerte und spannende Lektüre einer tollen Autorin.

Pressestimmen/Interviews

Nina Dulleck schrieb über "Wohin der Wind uns trägt":

Joanna ist eine eloquente, junge Dame aus den Südstaaten, die aufgrund der Tragödien des amerikanischen Bürgerkrieges dazu gezwungen wird, mit ihrem Bruder und den Schwestern in den Westen der USA umzusiedeln. Unerschlossenes Gebiet, das sie mit Hilfe eines Trecks erreichen wollen. Ihre beste Freundin und eine weitere, mit einem Plantagenbesitzer verheiratete Schwester, müssen sie zurück lassen. Und beginnt die Geschichte an zwei Schauplätzen zu spielen: Zum einen erlebt der Leser die Herausforderungen und Gefahren eines Trecks. Die Schwestern sind das Arbeiten geschweige denn Kutschieren eines Planwagens nicht gewohnt und schon bald auf die Hilfe der Gebrüder Thompson angewiesen. Mit ihnen und anderen zusammen bilden sie eine Hilfsgemeinschaft, die einander beisteht während der sechsmonatigen Reise. Amüsant dabei natürlich die beginnende Romanze zwischen der streitsüchtigen Joanna und einem der Thompson-Brüder.

Zuhause indessen kommt Linda, die Freundin von Joanna, auf die Spur einer Intrige, die letztendlich erst der Auslöser dafür war, dass Joanna mitsamt ihrer Familie die heimatliche Plantage verlassen musste. Ist Joannas Schwester Denise mit einem machtbesessenen Mörder verheiratet?

Erinnert hat mich dieses Buch an die "Coral"-Trilogie, "Vom Winde verweht", und an Elisabeth Büchles sehr spannenden, ersten Roman "Im Herzen die Freiheit". Das ist zum einen meine Kritik: Der Plot ist vorhersehbar, die Charaktäre weniger ausgefeilt, als im ersten Roman. Besonders rasant und unwirklich abgehandelt empfand ich die Szene während und nach des Selbstmordes von Mrs Schlenker auf dem Treck. Kaum ist die Frau tot, folgt eine romantische Heiratsantragsszene...

Zum anderen ist es aber auch meine Empfehlung: Leser, die Romane, die während der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges spielen bevorzugen, werden das vorliegende Buch nicht aus der Hand gelegt bekommen.
Gut gefallen hat mir der Schluss: Was zuerst wie eine typische Südstaaten/Treck-Romanze dahinplätschert - mit allen Auf und Abs natürlich - wird am Ende, zumindest im Südstaatenteil des Romans richtig spannend. Die Geschichte mit Linda und Denise bringt einen dazu, das Buch bis zur letzten Seite zu lesen.



Pfälzer Bücherwurm schrieb über "Wohin der Wind uns trägt":

Wieder ein Buch der Autorin Elisabeth Büchle, dass mir zugesagt hat. Vorneweg: Schade finde ich es, dass die Autorin den geschichtlichen Hintergrund (Mexiko-Krieg - Beginn der großen Trecks in Richtung Westen der USA) ein wenig vernachlässigt hat. (Im Gegensatz zu ihren seither erschienen Romanen) Davon hätte ich mehr lesen können. Auch meine ich, dass an manchen Stellen Texte gekürzt wurden. Ansonsten kann ich das Buch nur empfehlen. Es teilt sich in zwei Handlungsstränge auf. Beim ersten begleitet der Leser Joanna, ihren Bruder und einige Schwestern in Richtung Westen. Abenteuerlich und interessant sind alleine schon die "natürlichen" Geschehnisse und Gefahren, denen sie sich stellen müssen. Dazu kommt die ungewöhnliche, und witzige Liebesgeschichte. Gefallen hat mir auch, wie die Autorin es verstanden hat die sehr unterschiedlichen Schwestern (von freundlich, über zickig bis burschikos) dazu zu benutzen, den anderen Mitreisenden zu zeigen, dass nicht alles so heiß gegessen wird wie gekocht. Allein dieser Teil hätte gereicht, um den Roman sympathisch und lesenswert zu machen.

Doch parallell bleibt der Leser auch im "alten Süden". Dort muss eine Freundin Joannes ab und zu über den Schatten ihrer Südstaaten-Erziehung springen. Denn sie und eine andere Schwester Joannas, werden in eine Intrige verwickelt. Dabei geraten die beiden Frauen und auch Joanna, obwohl weit entfernt, in Lebensgefahr. Hier baut sich die Spannung immer stärker auf und es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Eine unvorhersehbare Wendung der Dinge schnürte mir fast die Luft ab...

Wer abenteuerliche, und auch nachvollziehbare Geschichten, mit Romantik, Tiefgang und Spannung liebt, ist bei diesem Buch gut beraten.



Wieder mal gelungen, 3. Oktober 2007
Von  Inge Frantzen
   Auch mit ihrem dritten Roman ist Elisabeth Büchle wieder ein Volltreffer gelungen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, bis auch die letzte Seite verschlungen war. Die Autorin schafft es immer wieder, Liebesgeschichten zu erzählen, die zu Herzen gehen und berühren, ohne dabei kitschig zu sein. Auch den nötigen Humor lässt sie nicht vermissen und hat dazu hervorragend über die entsprechende Zeit recherchiert, in der ihre Geschichte spielt. Eine wirklich empfehlenswerte und spannende Lektüre einer tollen Autorin.


5,0 von 5 Sternen Wohin der Wind uns trägt, 10. Juli 2010 amazon
Von B. Petersen
Rezension bezieht sich auf: Wohin der Wind uns trägt (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch von Elisabeth Büchle hat mich sehr fasziniert und völlig in seinen Bann gezogen.
Es fiel mir wieder einmal schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Die Geschichte spielt im Amerika Mitte des 19. Jahrhunderts.
Sklavenhandel und die Reise mit einem Treck durch das Land begleiten
die Geschichte der jungen Johanna und ihrer vier jüngeren Schwestern,
die gemeinsam mit ihrem Bruder auf der Suche nach einer neuen Heimat
sind.
Intriegen, Krieg, der Kampf ums Überleben und eine junge Liebe - der Wechsel
zwischen den Geschehnissen im Treck der Geschwister und den Geschehnissen
bei den zurückgebliebenen Freunden in der alten Heimat halten die
Spannung wach.

Ich habe mich auch gut in die 18-jährige Johanna hineinversetzen können. Sie
hat dem Buch den richtigen Pfiff gegeben!


4.0 von 5 Sternen Abenteuer, Spannung und Liebe, 23. März 2010 / amazon
Von Petra Pfaffenberger 
Wohin der Wind uns trägt (Gebundene Ausgabe)
Anfangs zieht sich die Handlung etwas. Die Spannung baut sich aber nach und nach ganz gut auf. Ich fand die Beschreibung des Lebens im Treck zwar ganz gut, mir hat aber die Erotik doch sehr gefehlt. Alles in allem ein gutes Buch, aber etwas "brav" geschrieben.



5,0 von 5 Sternen Man hat das Gefühl life dabei zu sein, 1. März 2010 amazon
Von Ein Kunde
Wohin der Wind uns trägt (Gebundene Ausgabe)
Dieser Roman spielt im 19. Jahrhundert in der USA. Nach einigen Schicksalsschlägen beschließen die Geschwister Steinmann in den bislang nur von einigen Indianern bewohnten Westen der USA umzusiedeln. Auf dieser Reise sind sie unzähligen Gefahren ausgesetzt. Die Hauptperson Johanna Steinmann hat mich anfangs ziemlich genervt, weil sie dermaßen frech, ja eigentlich schon unfreundlich, ist. Aber im weiteren Verlauf der Geschichte entwickelt sich die 18jährige zu einer jungen Frau, die ich aufgrund ihrer aufopfernden Hilfbereitschaft doch noch liebgewonnen habe.
Doch auch in ihrer ehemaligen Heimat South Caroline geht das Leben weiter. Die Geschichte erzählt abwechselnd von der Reisegruppe und den Daheimgebliebenen. In South Carolina geschehen mysterieuse Dinge. Johannas Freundin Linda kommt einer Intrige auf die Spur, die auch den Steinmanns gefährlich werden könnte.
Der größte Teil des Buches ließt sich ganz toll. Es ist unglaublich spannend und abenteuerlich. Die Autorin schildert alles so farbenprächtig, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, life dabei zu sein. Ich wurde richtig vom Reisefieber gepackt, habe viele aufregende Dinge erlebt und die Schönheiten der Natur genossen. Es ist teilweise aber auch sehr unheimlich. Dieses Buch hat mir sogar eine Nacht Schlafstörungen beschert.
Die Kapitel, in denen die Reisevorbereitungen beschrieben werden, schleppen sich allerdings meiner Meinung nach ein wenig. Das ist aber nicht so viel. Der größte Teil des Buches ist wirklich genial. Wenn man erst mal richtig drin ist, mag man nicht mehr aufhören zu lesen.



Natascha Saxer für Lesefutter ch (Jugendbücher 19. Jahrhundert) : 


Die Geschichte spielt in South Carolina, Amerika, im Jahre 1847.
In der Green Crystal Plantage lebt die Familie Steinmann, es ist eine sehr grosse Familie.
Nach einem Unglück zieht praktisch die ganze Familie in den Westen, um alles hinter sich zu lassen und neu anzufangen. Weil jene, die sich dem Treck anschliessen, selber noch Kinder sind, wird es für alle Beteiligten eine gewagte Reise.
Dazu entwickelt sich auf dem Weg in den Westen - über Stock und Stein - zwischen der Hauptfigur Joanna und einem Mitreisenden eine fesselnde Liebesgeschichte.
Die beste Freundin der Hauptfigur Joanna bleibt in South Carolina zurück und kommt dort einer Intrige auf der Spur. Alle an der Intrige Beteiligten sind auf der falschen Spur. Durch einen Zufall klärt sich alles auf und von da an jede Sekunde zählte, um das Opfer zu retten.
Ganz am Schluss im Westen angekommen, gibt es ein Happy End, aber zuviel möchte ich natürlich nicht verraten.
Auch in South Carolina gibt es eine Hochzeit; die Verheirateten begeben sich nach der Hochzeit ebenfalls auf den Weg in den Westen. Denn es ist schwierig, ohne beste Freundin zu leben.

Das Buch ist super spannend geschrieben, wenn man einmal richtig drin ist kann man nicht mehr aufhören zu lesen! Auch sich in die Zeit vor uns hinein zu versetzen tat gut. Das Leben war richtig gut beschrieben man konnte sich alles bildlich vorstellen. Das Buch hat mir wirklich richtig gut gefallen und das heisst etwas, denn normalerweise stehe ich überhaupt nicht auf solche Bücher. Ich würde es jeder Person weiter empfehlen, da es für jeden Typ etwas dabei hat, also nichts wie los! 




5,0 von 5 Sternen
CKLeseratte "KLeseratte" für amazon 7. Dezember 2010
Wohin der Wind uns trägt (Gebundene Ausgabe)

Ein junger Mann macht sich mit seinen Schwestern auf den Weg nach Westen. Die schwierige Reise mit den Planwagen im Treck der Siedler wird eindrucksvoll beschrieben. Viele Gefahren warten unterwegs und einige kehren um oder verlieren unterwegs ihr Leben. Die älteste Schwester Johanna ist nicht auf den Mund gefallen und entspricht damit überhaupt nicht den Erwartungen, die damals an eine junge vornehme Dame aus dem Süden gestellt wurden. Zugleich kümmert sie sich jedoch aufopferungsvoll um die anderen Siedler. Das bewegt auch das Herz eines jungen Mannes.
Die älteste Schwester, die jungverheiratet in der Heimat geblieben ist, schwebt in Lebensgefahr, da sie Erbin einer Plantage ist. Sie leidet unter der Herzlosigkeit und Grausamkeit ihres Ehemannes, der nur darauf aus ist, bald einen Erben zu bekommen.
So ist die Geschichte neben historischem Roman und Liebesgeschichte gleichzeitig ein Krimi.
Sie bleibt spannend und interessant bis zum Schluss. Vielleicht gibt es auch eine Fortsetzung?


5.0 von 5 Sternen Mit dem Treck gen Westen…fantastisch erzählt !!!!!!, 23. Januar 2011 (amazon)
Von lesemoni
Wohin der Wind uns trägt (Gebundene Ausgabe)


gerade habe ich das wunderbare Buch ” Wohin der Wind uns trägt ” beendet. Leider muß ich sagen ,denn ich bin überwältigt von soviel Leben mit dem das Buch gefüllt wurde.

Die Beschreibungen des Planwagentrecks von (Bamberg)South Carolina(Süden) nach Oregon(Westen)ist so fantastisch erzählt sodaß ich die ganze beschwerliche Reise so authentisch vor meinen Augen sah als wäre ich selbst dabeigewesen.

Die Autorin versteht es unglaublich gut den Protas die einem sehr schnell ans Herz wachsen Leben einzuhauchen mit denen ich gebangt, geweint und auch gelacht habe.

Die Geschichte wird in 2 Erzählsträngen erzählt. Je weiter ich die Seiten verschlungen habe desto schneller ging mein Blutdruck in die Höhe da ich die Spannung kaum noch aushalten konnte. War es gerade beim Treck gen Westen superspannend kam der Szenenwechsel und ich mußte um die daheimgebliebenen bangen und umgekehrt.Dieses Buch war mein erstes der Autorin wird aber auf keinen Fall mein letztes sein.

So nach und nach werde ich mir alle Bücher der Autorin anschaffen die ich seit heute zu meinen absoluten LieblingsautorInnen zählen werde.Bleibt mir nur noch zusagen. Ich wünsche mir UNBBEDINGT eine Fortsetzung um zu erfahren wie sich Joanna und all die anderen in ihrer neuen Heimat fühlen und sich dort gemeinsam eine neue Exsistenz aufbauen werden.Auch möchte ich zugerne wissen wie es mit Linda weitergeht und ob sie den beschwerlichen Weg wohl schaffen wird.

Von mir gibt es für dieses überwältigende Buch 5***** die absolut verdient sind .Liebe Elisabeth Büchle , vielen vielen Dank für die wunderschönen spannenden Lesetunden die ich mit diesem Buch erleben konnte und nicht mehr missen möchte.




Nina rated it goodreads Fünf Sterne


Shelves: christian-fiction 


Dieser Roman spielt im 19. Jahrhundert in der USA. Nach einigen Schicksalsschlägen beschließen die Geschwister Steinmann in den bislang nur von einigen Indianern bewohnten Westen der USA umzusiedeln. Auf dieser Reise sind sie unzähligen Gefahren ausgesetzt. Die Hauptperson Johanna Steinmann hat mich anfangs ziemlich genervt, weil sie dermaßen frech, ja eigentlich schon unfreundlich, ist. Aber im weiteren Verlauf der Geschichte entwickelt sich die 18jährige zu einer jungen Frau, die ich aufgrund ihrer aufopfernden Hilfbereitschaft doch noch liebgewonnen habe.
Doch auch in ihrer ehemaligen Heimat South Caroline geht das Leben weiter. Die Geschichte erzählt abwechselnd von der Reisegruppe und den Daheimgebliebenen. In South Carolina geschehen mysterieuse Dinge. Johannas Freundin Linda kommt einer Intrige auf die Spur, die auch den Steinmanns gefährlich werden könnte.
Der größte Teil des Buches ließt sich ganz toll. Es ist unglaublich spannend und abenteuerlich. Die Autorin schildert alles so farbenprächtig, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, life dabei zu sein. Ich wurde richtig vom Reisefieber gepackt, habe viele aufregende Dinge erlebt und die Schönheiten der Natur genossen. Es ist teilweise aber auch sehr unheimlich. Dieses Buch hat mir sogar eine Nacht Schlafstörungen beschert.
Die Kapitel, in denen die Reisevorbereitungen beschrieben werden, schleppen sich allerdings meiner Meinung nach ein wenig. Das ist aber nicht so viel. Der größte Teil des Buches ist wirklich genial. Wenn man erst mal richtig drin ist, mag man nicht mehr aufhören zu lesen. 



Die Neckarquelle vom Mittwoch 31. Oktober 2007 Von Ingrid Kohler 

TROSSINGEN.  In die Fußstapfen ihrer erfolgreichen Mutter sind die  Kinder von Elisabeth Büchle getreten. Die gemeinsam geschriebene Geschichte „Mäuseweihnacht“ wurde im Buch „Kerzenschein und Plätzchenduft“ vom Gerth-Verlag veröffentlicht. Elisabeth Büchle hat für dieses  Buch gleich drei Geschichten geschrieben. Zeitgleich ist der dritte Roman der vielschreibenden Trossinger Autorin erschienen: „Wohin der Wind uns trägt“. 

 Die Kinder von Elisabeth Büchle sind, wie könnte dies anders sein „Bücherwürmer“ und scheinen allesamt das Gen des Geschichtenerzählens und -schreibens von ihrer Mutter Elisabeth geerbt zu haben. So war für die vier ältesten Niklas (14), Marika (12), Natalie (10) und Michal (7)) klar: „Was Mama kann, können wir doch auch“. Elisabeth Büchle hatte zuvor die Anfrage des Verlages erhalten, eine Geschichte für ein Vorlesebuch für die Advents- und Weichnachtszeit von Herausgeberin Inge Frantzen zu schreiben. Elisabeth Büchle schrieb gleich drei Geschichten, während sich ihre Kinder mit Feuereifer an die Geschichte von der „Mäuseweihnacht“ machten, wobei, so Elisabeth Büchle „die Ideen begleitet von angeregten und langen Diskussionen meistens von den drei Mädchen kamen, während unser Ältester Niklas (14) für die Geschichte die bessere Wortwahl getroffen und auch die richtige Grammatik verwendet und alles in den Computer eingetippt hat“. Und selbst der Jüngste, der dreijährige Silas trug einen wesentliche Anteil zur Geschichte mit bei, denn am Ende hatten die Mäuse noch keine Namen. Der damals erst zweijährige entschied spontan: „Es sind David und Mark“.  Die Vorlesedauer der Geschichte ist mit fünf Minuten angebeben, fünf Minuten Spannung, denn die neugierige Maus David und ihr Vetter Mark erleben im Stall von Bethlehem auf ganz besondere „Mäuseart“ die Geburt des Jesus-Kindes. 

 Die zehnjährige Natalie hat bereits neue Ideen und hat sich fest vorgenommen, diese niederzuschreiben „als Kinderbuch“, erklärt Natalie, und auch der jüngste Bruder, der dreijährige Silas hat sich zu einem meisterhaften Geschichtenerzähler entwickelt. Er schaut kurz in die Runde seiner großen Geschwister, die ihm zunicken und  beginnt „Als ich noch groß war und die Mama klein ....“, der Anfang einer jeden fantasievollen Geschichte des kleinen Silas. 

 Elisabeth Büchle  war überrascht, dass die von ihren Kindern geschriebene Geschichte „auf Anhieb veröffentlicht worden ist“, das sei selten der Fall, berichtet die Autorin. Die siebenjährige Michal zeigte sich zuerst  enttäuscht, denn „die haben im Buch aus meinem Namen Michal einen Michael gemacht“. Diesen „Fehler“ konnte sie schnell verzeihen, denn als Autoren waren die Büchles aus Trossingen alle eingeladen zur Frankfurter Buchmesse. „Wir haben alle für diesen Tag schulfrei bekommen“, freuen sich Niklas, Marika, Natalie und Michal, der kleine Silas war an diesem Tag bei den Großeltern auf Besuch. Es war ein beeindruckendes Erlebnis für die Jungautoren, die sich nicht hatten vorstellen können, welche Dimension die Buchmesse hat, denn „wir sind auf Laufbändern von einer Halle in die andere gefahren, um die riesigen Strecken überhaupt bewältigen zu können“, erklärt Niklas. 

 Keine Schreibpause gönnt sich derweil die fünffache Mutter Elisabeth Büchle: „Mein viertes Manuskript – wieder ein Roman -  ist fast fertig“, erklärt die Autorin und  „ein Kinderbuch mit Abenteuererzählungen für Kinder zwischen acht und zehn Jahren in Bearbeitung“. Elisabeth Büchle schreibt schneller, wie die Bücher verlegt werden.  So wird der vierte Roman noch etwas auf sich warten lassen, denn aktuell erschienen ist Roman Nummer drei : „Wohin der Wind uns trägt“. Dem Umfang von rund 400 Seiten ist Elisabeth Büchle treu geblieben und auch ihrem Stil, nämlich umfangreich zu recherchieren für einen, wie der Gerth-Verlag es bezeichnet „stimmungsvollen Roman mit spannenden Elementen, fröhlichen Geschwister-Beziehungen und einer frech-romantischen Liebesgeschichte“. 

 Nachdem der Handlungsort des zweiten Romans „Die Magd des Gutsherrn“ ein kleines Städtchen im Schwarwald im Jahr 1866 war, kehrte Elisabeth Büchle wie im ersten Roman in die Pionierzeit der Vereinigten Staaten von Amerika zurück: South Carolina im Jahr 1847, wo nach einigen Schicksalsschlägen die 18-jährige Joanna Steinmann ihren älteren Bruder Stewart überredet, sie und ihre vier Jahre jüngeren Schwestern auf einen Treck in den Westen mitzunehmen. Auf dieser langen und beschwerlichen Reise gerät Joanna immer wieder in bedrohliche Situationen. Währenddessen ist Joannas Freundin Linda in der Heimat einer Intrige auf der Spur, die auch den Steinmann gefährlich werden könnte. 

 Bildtext: In die Fußstapfen der erfolgreichen Mutter und Autorin Elisabeth Büchle getreten sind deren Kinder Niklas (14), Marika (12), Natalie (10) und Michal (7)). Alle wurden nach Veröffentlichung ihrer ersten Geschichte vom Verlag auf die Buchmesse nach Frankfurt eingeladen. 





 Meldung vom 30.10.07

Trossinger Zeitung

Eine Premiere erlebte das Publikum bei der Lesung mit Elisabeth Büchle am vergangenen Donnerstag im Evangelischen Gemeindehaus: Sie wurde am Flügel begleitet vom Pianisten Andreas Reif.

Auf Einladung der Gemeindebücherei las die Trossinger Schriftstellerin aus ihren Büchern, die sich bei Liebhabern historischer Romane mittlerweile einen festen Platz erobert haben. Die fünffache Mutter ist dabei außerordentlich produktiv, allein im Jahr 2007 legte sie zwei Romane vor: Nach „Die Magd des Gutsherrn“ erschien im Herbst ihr Siedlerepos „Wohin der Wind uns trägt“. Die Handlung beider Romane spielt in der Mitte des 19. Jahrhunderts - für die Autorin ein spannender Zeitraum, der zudem sehr ergiebig sei zum Recherchieren.

Wichtig war der Autorin auch eine authentische Atmosphäre im Gemeindehaus. So hatte sie Fototafeln und Alltagsgegenstände mitgebracht, die Assoziationen zu den jeweiligen Epochen weckten. Unterstrichen wurde dies auch durch die Musik. So führte der Pianist Andreas Reif während der Lesung durch geschickt plazierte Musikstücke an die verschiedenen Handlungsorte: Ein Walzer versetzte die Gäste nach Wien, während Südstaaten-Klänge an die Weiten South Carolinas erinnerten.Wer nicht dabei sein konnte, bekommt im nächsten Jahr wieder eine Gelegenheit: Für Herbst 2008 bereiten Elisabeth Büchle und Andreas Reif eine weitere Veranstaltung vor. Dann stellt die Autorin ihr neues Buch vor, für das sie, so verriet sie im Interview zu Beginn der Matinee, die Epoche gewechselt habe: Ihr neuer Roman ist in den Jahren zwischen 1939 und 1945 angesiedelt.




Meldung vom Donnerstag  31.01.2008

Trossinger Mitteilungsblatt

 In der von der Interessengemeinschaft Erhaltenswerte Bauwerke und Umwelt wieder aufgenommenen Reihe Autorenlesungen und Literatur im Alten Rat- und Schulhaus präsentierte die Autorin spannende Passagen aus ihrem bereits dritten Roman in kurzer Zeit „Wohin der Wind uns trägt“ sowie eine kleine begleitende fotografische Ausstellung z u ihren Romanen. Angeregt diskutierte sie anschließend mit ihren Zuhörern über ihre schriftstellerische Arbeit und ihre Erfahrungen dabei. 

Ein amüsanter Abend…



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4 bvon 5 Sternen (amazon)

Abenteuer, Spannung und Liebe, 23. März 2010 Von Petra Pfaffenberger (Niederösterreich) -

Anfangs zieht sich die Handlung etwas. Die Spannung baut sich aber nach und nach ganz gut auf. Ich fand die Beschreibung des Lebens im Treck zwar ganz gut, mir hat aber die Erotik doch sehr gefehlt. Alles in allem ein gutes Buch, aber etwas "brav" geschrieben.