Elisabeth Büchle

Die Magd des Gutsherrn:      3. Auflage

Ein kleines Städtchen im Schwarzwald, 1866: In einer stürmischen Winternacht findet der Gutsherr Lukas Biber eine  halb erfrorene Frau auf seinem Grund. Als die Fremde am nächsten Tag zu sich kommt, kann sie sich an nichts erinnern. Sie weiß weder, wer sie ist, noch woher sie kommt.
Theresa, wie sie von nun an genannt wird, bleibt schließlich als Magd im Gutshaus. Dennoch hält sie an der Hoffnung fest, eines Tages einen Hinweis auf ihre Herkunft und wahre Identität zu erhalten. Sie ahnt nicht, dass bereits nach ihr gesucht wird ...


Leseprobe


(Taschenbuch-Ausgabe 2010)


Pressestimmen:


(loveletter-magazin)

"Mit ihrem zweiten Roman ist der Autorin Elisabeth Büchle ein fesselnder historischer Roman mit christlichem Einfluss gelungen. Die historischen Details sind genau recherchiert und sehr gut in die Handlung eingearbeitet. Theresas Suche nach ihrer Vergangenheit ist eine spannende Schnitzeljagd, die das Buch zu einem echten Leseerlebnis macht. Auch sprachlich weiß die Autorin zu überzeugen."


(shop-c.de)

"Ein überaus spannender, wunderbar geschriebener Roman mit allem, was das LeserInnen-Herz begehrt. Intelligente Charakterbeschreibungen, spannende Handlung, gut recherchierter geschichtlicher Hintergrund und Romantik. Unglaublich, die Autorin hat es tatsächlich geschafft, einen ebenbürtigen Nachfolger für ihr erstes Buch 'Im Herzen die Freiheit' zu liefern! Das macht Hoffnung auf mehr."


(young people)

"'Die Magd des Gutsherrn' lässt einen mitfühlen, mithoffen und mitfiebern. Sie nimmt uns mit in ihr Leben zwischen der Gegenwart und der Frage nach ihrer Vergangenheit. Diese Frau ist so stürmisch wie die Nacht, in der sie auf dem Gutshof gefunden wurde, aber auch sehr tiefgründig und liebevoll."

Pressestimmen/Interviews

Nina Dulleck schrieb über "Die Magd des Gutsherrn":

Was so beschaulich im Wien Mitte des 19.Jahrhunderts beginnt, wächst sich sehr schnell zu einem äußerst fesselnden Romanerlebnis aus. Diese Art von Büchern machen einen fast "lebensunfähig" - zumindest für die Zeit, in der man sie liest. Denn man kann so ein spannendes Buch kaum aus den Händen legen. In einer stürmischen Nacht verliert der Veterinär Biber seine geliebte Frau bei der Geburt ihres ersten Kindes. Über ein Jahr später wird ihm in einer ebenso stürmischen Nacht eine junge Frau vor die Tür geweht. Sie hat eine klaffende Kopfwunde und offenbar ihr Gedächtnis verloren. Nachdem sie mühsam wieder gesund gepflegt worden ist, nimmt sie, aus Ermangelung anderer Gelegenheiten, die offene Stelle als Haushälterin und Kindermädchen im Gutshaus an. Doch Biber muss bald feststellen, dass sie offenbar keine Ahnung von Haushaltsführung hat...

Parallel dazu wird die Geschichte ihres Bruders, der sich unter anderem als österreichischer Spion in Berlin verdingt erzählt. Verzweifelt versucht er seine verschleppte Schwester zu finden, die man wegen ihrer roten Haarfarbe mit ihrem Bruder verwechselt hat. Die Schwester war ihren Entführern offenbar entkommen und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Werden ihre Entführer sie zuerst finden?

Ein überaus spannender, wunderbar geschriebener Roman mit allem, was das Leser(innen)herz begehrt. Intelligente Charakterbeschreibungen, spannende Handlung, gut recherchierter, geschichtlicher Hintergrund und Romantik. Unglaublich, die Autorin hat es tatsächlich geschafft, einen ebenbürtigen Nachfolger für ihr erstes Buch "Im Herzen die Freiheit" zu liefern. Das macht Hoffnung auf mehr.



Packender historischer Roman mit faszinierender Heldin, 29. April 2007
Von 
LoveLetter Magazin

   Schwarzwald, 1866. Theresa ist eine junge Magd im Gutshaus des Lukas Biber. Er selbst hat sie in einer eiskalten Winternacht dem Tode nahe gefunden. Die junge Frau kann sich weder daran erinnern, woher sie kommt, noch wer sie ist. Ohne jegliche Identität darf sie als Theresa im Hause ihres Retters arbeiten. Sie ist dankbar für diese Hilfe, aber ihre Amnesie quält sie in jeder Minute ihres Lebens und so versucht sie, so oft es ihr möglich ist, etwas über sich selbst herauszufinden. Sie geht jedem Hinweis nach und verliert nie die Hoffnung, ihre wahre Herkunft aufzuspüren. Doch auch ihre Familie hat Theresa nie aufgegeben und versucht, die verlorene Tochter zu finden ...

Mit ihrem zweiten Roman "Die Magd des Gutsherrn" ist der Autorin Elisabeth Büchle ein fesselnder historischer Roman mit christlichem Einfluss gelungen. Gerade bei Inspirationals verlassen sich die meisten deutschen Verlage auf amerikanische Bestsellerautoren. Umso erfreulicher ist es, dass eine deutsche Autorin dem Genre neue Facetten abgewinnt. Die historischen Details sind genau recherchiert und sehr gut in die Handlung eingearbeitet. Theresas Suche nach ihrer Vergangenheit ist eine spannende Schnitzeljagd, die das Buch zu einem echten Leseerlebnis macht. Auch sprachlich weiß die Autorin zu überzeugen. Ihr Stil ist kraftvoll und flüssig und ihre unaufdringliche Art, christliches Gedankengut in die Handlung einzuflechten, ist bemerkenswert. Hinzu kommen die wunderbaren Charaktere, die bis in die kleinste Nebenfigur zu überzeugen wissen. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz, ist jedoch nicht ohne Probleme, so dass man bis zum Ende zittert, ob Theresas Glück sich erfüllt. (StS)



 Die Magd des Gutsherrn  von young-people.ch


Ein Titel, hinter dem man ein altertümliches und langweiliges Buch vermuten könnte. Doch dann siegt die Neugier darüber, warum jemand ein vierhundertseitiges Epos über eine Magd schreibt. Bereits nach wenigen Seiten wird klar, dass sich diese Geschichte zwar in altertümlicher Zeit abspielt, aber überhaupt nicht langweilig ist. Es ist ein historischer Roman, der manchmal vorhersehbar scheint und dann doch voller Überraschungen steckt.
Die junge Frau wird in einer stürmischen und bitterkalten Nacht auf dem Grundstück von Gutsherr Lukas Biber gefunden. Da sie sich weder an ihre Herkunft noch ihren Namen erinnern kann, lebt sie von nun an zwischen zwei Welten, die gegensätzlicher nicht sein könnten. So bleibt sie als Magd auf dem Gutshof. Während sie sich dort langsam erholt, ahnt sie nicht, mit welcher Intensität bereits nach ihr gesucht wird.
«Die Magd des Gutsherrn» lässt einen mitfühlen, mithoffen und mitfiebern. Sie nimmt uns mit in ihr Leben zwischen der Gegenwart und der Frage nach ihrer Vergangenheit. Diese Frau ist so stürmisch wie die Nacht, auf der sie auf dem Gutshof gefunden wurde, aber auch sehr tiefgründig und liebevoll.

 



BEST STORIES
Eine Lieblingsliste von
Julia Fregin "Book Consumer" (Sachsen)

9.  Die Magd des Gutsherrn von Elisabeth Büchle

Der Verfasser der Liste meint:
  "So ein herzerwärmender Schmöker, der über kalte Tage hinweg hilft!"



Das meint Histo-Couch.de: „Ein ruhiger Roman zur Zeit des Deutschen Bruderkrieges“
von Birgit Borloni


Tierarzt Lukas Biber hat es nicht leicht: Vor einem Jahr hat er seine junge Frau bei der Geburt seiner Tochter verloren. Seitdem hat er sich zu einem mürrischen, wortkargen und schroffen Mann gewandelt, den einzig seine kleine Tochter aus der Reserve locken kann. Als er eines Nachts während eines Schneesturms eine verletzte junge Frau auf seinem Grundstück findet, ändert sich vieles. Theresa, wie das Mädchen genannt wird, das sich an nichts erinnern kann, bleibt auf dem Gutshof und arbeitet als Magd. Ihr fröhliches, offenes Wesen hat auch eine positive Wirkung auf den Tierarzt.
Zugleich tritt ein junger Wiener in die Dienste der österreichischen Armee um die Preußen auszuspionieren. Als er eines Abends fast erwischt wird, kann er im letzten Augenblick entkommen, doch tags darauf ist seine Schwester spurlos verschwunden. Er macht sich auf den Weg nach Berlin, in der Überzeugung, dass er dort etwas über ihren Verbleib erfahren wird, während das Land auf den Deutschen Bruderkrieg zusteuert.
Lebendige und authentische Protagonisten

Lebendige und authentische Protagonisten:


Mit dem Tierarzt Lukas Biber ist Elisabeth Büchle eine hervorragende Hauptfigur gelungen. Man spürt als Leser deutlich, dass Wut und Trauer über den frühen Tod seiner Frau hinter seinem abweisenden und teilweise groben Verhalten stecken. Noch nicht einmal seine Freunde, der Gutshofbauer Klaus und seine Frau Klara, können ihn aus seinem Tief befreien. Einzig seiner Tochter gegenüber verhält er sich sanft und liebevoll. So betrachtet er auch die junge Frau, die er schwer verletzt auffindet, anfangs nur als Störfaktor in seiner Welt, doch nach und nach treten die ersten Veränderungen ein. Die Autorin beschreibt sehr glaubhaft, wie sich Lukas langsam wieder der Welt und ihren Freuden sowie den Menschen, die ihm nahe stehen, öffnet. Es gibt nicht das Ereignis, nachdem alles anders ist, sondern es sind ganz kleine, oft alltägliche Dinge, die den Tierarzt aus der Reserve locken.
Theresa ist ein passender Gegenpart zu ihm. Sie ist fröhlich und lebhaft, impulsiv und durchaus stur. Eine Mischung, die besonders anfangs für einiges Konfliktpotential sorgt, denn es bringt einiges an Unruhe in das Haus. Für den Leser bedeutet das allerdings, dass es einige sehr amüsante Dialoge zu lesen gibt, bei denen man vor sich hin schmunzeln kann.
Wenige Zwischentöne

Wenige Zwischentöne:


Auffällig ist die christliche Grundprägung dieses Buches. Es wird viel gebetet oder Gott vor Entscheidungen um Hilfe gebeten. Diese Sequenzen sind gut eingebaut und kurz gehalten, so dass sie auf keinen Fall stören, doch es fällt einem auf. Vielleicht, weil man das heutzutage kaum noch gewöhnt ist. Dieser Grundeinstellung mag es auch geschuldet sein, dass die überwiegende Anzahl der im Buch vorkommenden Personen gut und tolerant gezeichnet sind. Ausnahmen gibt es natürlich, doch auch bei denen fällt auf, dass es wenige Zwischentöne gibt. Die Ausrichtung eines Charakters nach „gut“ oder „böse“ ist meistens recht deutlich. Die meisten wichtigen Figuren besitzen die Fähigkeit, schnell zu verzeihen und sich über Vorurteile hinwegzusetzen.
Gerade in den Liebesgeschichten, von denen es mehrere gibt, fallen die Standesschranken nach nur kurzer Zeit, weil die Beteiligten allein durch ihren Charakter überzeugen können. An einigen Stellen wirkt dieses Verhalten kaum mehr glaubhaft: Ein Pfarrer, wenn auch ein evangelischer, der sich mit der Dorfprostituierten auf eine Beziehung einlässt und das in einem kleinen Dorf? Auch wenn die Prostituierte ihren Job aufgegeben hat und reuig ist, ist es nur schwer vorstellbar, dass das einfach so hingenommen wurde. Zumal das Dorfleben und gerade der zum Teil bösartige Tratsch, den vor allem Fremde und Andersdenkende abbekommen, ansonsten sehr gut geschildert werden.

Auch über Politik erfährt man einiges:

 
Interessant sind die Szenen mit Thomas Wieland, der in der österreichischen Armee dient. Durch ihn und seine Erlebnisse erfährt man einiges über die politischen Verhältnisse und Intrigen, die vor allem Bismarck spann um Preußen die Vormachtsstellung zu sichern. Diese Szenen hätten ruhig etwas ausführlicher und öfter vorkommen können, denn sie treten im Vergleich zu der Geschichte um Theresa und Lukas deutlich in den Hintergrund. Dafür gibt die Autorin allerdings in einer Einführung bereits detaillierte Informationen zu den Geschehnissen der damaligen Zeit.
Alles in allem ist „Die Magd des Gutsherrn“ ein leicht zu lesendes, ruhiges Buch. Die Geschichte fließt konstant vor sich hin, ohne große Höhen und Tiefen. Das allerdings erleichtert es dem Leser, sich wirklich auf die Personen und ihre Gedanken- und Gefühlswelt einzulassen. Eine differenziertere Figurenzeichnung wäre allerdings, mit Ausnahme von Lukas und Theresa, wünschenswert gewesen.



5,0 von 5 Sternen Hoffnung zahlt sich aus, 5. Juni 2010 / amazon
Von Christian Döring "leseratte" -
(TOP 10 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER)
Die Magd des Gutsherrn: Roman (Broschiert)
Gerth Medien hat pünktlich zur Sommer - und Urlaubszeit einige Bestseller früherer Jahre als Taschenbücher veröffentlicht. Darunter auch eine frühen Büchle.

Elisabeth Büchle hat sich mit ihrem Bessarabienroman und ihrem Mädchen aus buecherveraendernleben.npage.eu: Herrnhut ja bereits eine echte Fangemeinde aufgebaut. "Die Magd des Gutsherrn" ist vorher entstanden.

Im Mittelpunkt des Buches steht die Magd Theresa. Lukas Biber hat sie vor dem Kältetod gerettet. Theresa weiß nichts von ihrer Familie, sie versucht nachzuforschen. Im Gegenzug versucht auch ihre Familie Theresa zu finden.

Wieder einmal weiß die Autorin zu begeistern. Auch wenn sie ihre Geschichte in den Schwarzwald des Jahres 1866 verlegt, so spricht sie doch direkt den Leser durch ihre Hauptfigur Theresa an. Diese zeigt uns sehr deutlich wie wichtig es ist, niemals die Hoffnung aufzugeben.

Elisabeth Büchle missioniert, ohne fromme Floskeln zu gebrauchen. Auch wenn mir dieser Roman sehr gut gefallen hat, wünsche ich mir mehr Gegenwartsliteratur von ihr. Elisabeth Büchle hat das Zeug dazu uns auf direktem Wege, in Geschichten der Gegenwart, unbequeme Wahrheiten zu sagen. Wie gesagt, sie missioniert ohne dabei nervig zu werden.


5.0 von 5 Sternen super, 17. Januar 2011
Von R. Barth (Kempten) -
 Die Magd des Gutsherrn: Roman (Broschiert)


Dieses Buch zu lesen hat mir wirklich Spaß gemacht.

Es ist ein leichter und sehr amüsanter Roman, der schön in den historischen Hintergrund von 1860 eingebettet ist. Die Autorin kann es gut und gerne mit den englisch-sprachigen Autoren wie Cathy Marie Hake aufnehmen.

Zum Inhalt des Buches wurde hier schon einiges geschrieben, von mir nur noch dies: die beiden Hauptfiguren des Romans sind ziemlich dickköpfig und schlagfertig und steuern somit ganz von selbst auf witzige Wortgefechte hin. Dabei kommt auch der Glauben nicht zu kurz.
Absolut empfehlenswert :-)


Trossinger Zeitung vom  Samstag 5. Mai 2007

Die Neckarquelle vom Samstag 5. Mai 2007 Von Ingrid Kohler

 
TROSSINGEN.  Ein Jahr ist es her, als Elisabeth Büchle ihren ersten Roman veröffentlicht hat – jetzt hält die Trossingerin ihr zweites 416 Seiten umfassendes Buch mit dem Bild eines apfelschälenden Mädchens auf dem Cover in den Händen mit dem vielversprechenden Titel „Die Magd des Gutsherrn“. Innerhalb von nur vier Wochen nach Erscheinungsdatum wurden mehr als 3000 Exemplare verkauft. „Die Autorin hat es geschafft, einen ebenbürtigen Nachfolger für ihr ersten Buch „im Herzen die Freiheit“ zu liefern, schrieb die Kritikerin Nina Dulleck. 

 Wer nun denkt, die engagierte 37-jährige ruhe sich nun auf ihren Lorbeeren ihrer beiden ersten Bücher aus, der ist auf dem „Holzweg“, denn „mein dritter Roman ist beinahe fertig“, erklärt Elisabeth Büchle, „der Text liegt komplett beim Gerth-Verlag und sobald die Lektorin den Inhalt durchgearbeitet hat, erwartet mich noch die schlimmste Arbeit – ich muss den Text nochmals komplett überarbeiten, das heißt, manches schreibe ich komplett neu“, was der „Schnellschreiberin“ aus Trossingen nicht ganz so schwer fallen wird, denn voraussichtlich im Herbst 2007 soll dieses dritte Buch erscheinen,  Titelvorschläge des Verlages für Roman Nummer drei hat Elisabeth Büchle bereits bekommen, verraten wird aber noch nichts – nur soviel: „Es werden wieder etwa 400 Seiten, die Handlung passiert im 19. Jahrhundert und führt wieder wie im ersten Buch „Im Herzen die Freiheit“ zurück in die USA“, erklärt die Autorin, die sich gerade bei sommerlichen Temperaturen in den Garten verzogen hat – mit dem Laptop versteht sich, um bereits am Konzept von Roman Nummer vier zu arbeiten, der 2008 erscheinen soll. 

 Auf die Frage, ob ihr Tag eigentlich 48 Stunden habe, lacht die gelernte Bürokauffrau, denn immerhin ist sie Hausfrau und Mutter von fünf Kindern im Alter zwischen drei und 13 Jahren und arbeitet nach wie vor in ihrem weiteren Beruf als examinierte Altenpflegerin im Dr. Karl-Hohner-Heim in Trossingen in einer 50-Prozent-Anstellung. „Ich habe nicht jeden Tag Zeit zu  schreiben“,  erklärt Elisabeth Büchle „doch wenn ich dran bin, läuft es – eben auch dank der heutigen PC-Technik – sehr flott“. 

 Nachdem sich der erste Roman „Im Herzen die Freiheit“ mit der Geschichte einer mutigen jungen Frau in den Südstaaten der USA im 19. Jahrhundert befasste, kehrte die Autorin bei der „Magd des Gutsherrn“ zurück nach Deutschland in ein kleines Städtchen im Schwarzwald: In einer stürmischen Winternacht im Jahr 1866 findet der Gutsherr Lukas Biber eine halb erfrorene Frau auf seinem Grund. Als die Fremde am nächsten Tag zu sich kommt, kann sie sich an nichts erinnern. Sie weiß weder, wer sie ist, noch woher sie kommt. Theresa, wie sie von nun an genannt wird, bleibt schließlich als Magd im Gutshaus. Dennoch hält sie  an der Hoffnung fest, eines Tages einen Hinweis auf ihre Herkunft und wahre Identität zu erhalten. Doch sie ahnt nicht, dass bereits nach ihr gesucht wird… 

 Als Kritikerin schrieb Nina Dulleck: „Was so beschaulich im Wien Mitte des 19. Jahrhundert beginnt, wächst sich sehr schnell zu einem äußerst fesselnden Romanerlebnis aus. Diese Art von Büchern machen einen fast ‚lebensunfähig’ – zumindest für die Zeit, in der man sie liest. Denn man kann ein so spannendes Buch kaum aus den Händen legen“. Nina Dulleck schreibt weiter von einem „überaus spannenden, wunderbar geschriebenen Roman mit allem, was das Leserherz begehrt. Intelligente Charakterbeschreibungen, spannende Handlung, gut recherchierter, geschichtlicher Hintergrund und Romantik – das macht Hoffnung auf mehr“. 

 Die Zielgruppe ihrer Romane seien vor allem Frauen, sagt Elisabeth Büchle, „doch habe ich bereits nach dem ersten Roman viele positive Rückmeldungen auch von Männern bekommen, aber auch eine zwölfjährige Schülerin war begeistert und eine über 80-jährige Leserin hat mir berichtet, dass sie voll Spannung bis Nachts um vier Uhr gelesen habe“, die schnellste Leserin habe die mehr als 400 Seiten in sechseinhalb Stunden geschafft. 

 Bildtext: Nicht täglich hat Elisabeth Büchle Zeit zu schreiben, doch so oft wie möglich – bei schönem Wetter auch im Garten – ist die 37-jährige Romanautorin am Laptop zu finden. Ihr zweiter Roman „Die Magd des Gutsherrn“ ist seit vier Wochen veröffentlicht, Roman Nummer drei und vier sind in Bearbeitung. 




Trossinger Zeitung vom Mittwoch 18. Juli 2007

Die Neckarquelle vom Mittwoch 18. Juli 2007
 

Elisabeth Büchle fesselt Zuhörer mit ihrem neuen Roman Von Ingrid Kohler

 

TROSSINGEN.  Spannung lag in der Luft – besser gesagt in der Stadtbücherei Trossingen, doch diese Spannung  sorgte zugleich für einen entspannten Abend der Zuhörer bei der Lesung der Trossinger Autorin Elisabeth Büchle. Sie stellte hierbei die wichtigsten Personen ihres aktuellen zweiten Romans „Die Magd des Gutsherrn“ vor.

 
Der 400 Seiten umfassende Roman ist  die Geschichte einer jungen Frau, die im Jahr 1866 in einem kleinen Städtchen im Schwarzwald in einer stürmischen Winternacht von Lukas Biber einem sehr verschlossenen und knurrigen Gutsherrn und Tierarzt gefunden wird und sich an nichts mehr erinnern kann. Sie wird Theresa genannt und bleibt als Magd bei Lukas Biber, dessen Frau bei der Geburt seiner Tochter Anna gestorben war. Die Autorin macht in ihrem geschichtlich sehr detailliert recherchierten Roman einen Sprung nach Wien, wo Familie Wieland sich ernsthafte Sorgen um ihre spurlos verschwundene Tochter Marika macht. Bruder Thomas geht als Musikstudent nach Berlin um sine Schwester zu finden – vermutlich wurde sie nach Preußen verschleppt. In Berlin spitzt sich die politische Lage zu,  private Probleme aufgrund seiner Freundschaft zu Christine Dorn werden Thomas Wieland beinahe zum tödlichen Verhängnis; er wird auf der Straße zusammengeschlagen, von Leutnant Malte Heinrich, der zum Freund wird, gefunden. 

 Elisabeth Büchle spannt den Bogen zurück ins beschauliche Schwarzwaldstädtchen, wo auch Hannah Werner, die ehemalige Stadtprostituierte lebt, so wie viele andere Frauen mit unterschiedlichsten Charakteren,  von der Autorin als „Gerlindes und Sieglindes“ bezeichnet. Schließlich sehnt sich Lukas Biber danach, Theresa in die Arme zu nehmen, zu küssen, doch Theresa weiß nicht wer sie ist. Die  Suche nach ihrer Vergangenheit und ihrer Identität wird zur spannenden „Schnitzeljagd“. Wird es ein Happy-End geben? Diese Frage wurde an diesem langen Lese-Abend nicht beantwortet. 

 Elisabeth Büchle lässt bei der Lesung die Zuhörer mitfühlen,  mithoffen und mitfiebern auf spannende, stürmisch, aber auch sehr tiefgründige und liebevolle Art und Weise. Dies alles im passenden Ambiente der Stadtbücherei, die von der Autorin selbst liebevoll und detailgetreu dekoriert wurde  mit Waschzuber, Milchkanne und Mehlsieb – Gebrauchsgegenständen aus dem Schwarzwald im 19. Jahrhundert. Der alte Koffer, Schleier und Zylinder reflektierten ihren Debütroman „Im Herzen die Freiheit“ aus den USA um 1849. 

 Beim Betrachten der Bilder an der Pinwand wurde die Vorfreude der Leser auf den kommenden Herbst geweckt: Mit der Neuerscheinung im Verlag Gerth Medien im September 2007 „Wohin der Wind uns trägt“ verspricht Elisabeth Büchle eine spannende  Rückkehr in das 19. Jahrhundert, der Pionierzeit der Vereinigten Staaten von Amerika.  Ebenfalls neu im September erscheint ein Adventsbuch „Kerzenschein und Plätzchenduft“ mit Beiträgen von Elisabeth Büchle. Und nachdem der Apfel bekanntlich nicht weit vom Stamm fällt, werden, neben Beiträgen anderer Autoren in  diesem Buch auch Geschichten, geschrieben von Elisabeth Büchle’s Kindern Nikals, Marika, Natalie und Michal, veröffentlicht. 

 Am Rande der Lesung gab Elisabeth Büchle schmunzelnd bekannt, dass die Namensgleichheit „Thomas Wieland“ (im Roman der Bruder von Theresa) mit dem Namen des Geschäftsführer des Trossinger Seniorenzentrums Bethel „totaler Zufall ist, den ich erst bemerkte, als mein Sohn mich darauf aufmerksam gemacht hat“, denn die Namen in ihren Romanen seien zum Inhalt passend  „frei erfunden“.

 Bildtext: Sie ist gelernte Bürokauffrau, arbeitet als examinierte Altenpflegerin, hat eine Familie mit Mann und fünf Kindern, doch als absoluter Bücherwurm seit frühester Kindheit findet Elisabeth Büchle noch Zeit zum Schreiben und hat mit einer Autorenlesung in der Stadtbücherei Trossingen ihren zweiten Roman „Die Magd des Gutsherrn“ vorgestellt.



Meldung vom 30.10.07

Trossinger Zeitung

Eine Premiere erlebte das Publikum bei der Lesung mit Elisabeth Büchle am vergangenen Donnerstag im Evangelischen Gemeindehaus: Sie wurde am Flügel begleitet vom Pianisten Andreas Reif.

Auf Einladung der Gemeindebücherei las die Trossinger Schriftstellerin aus ihren Büchern, die sich bei Liebhabern historischer Romane mittlerweile einen festen Platz erobert haben. Die fünffache Mutter ist dabei außerordentlich produktiv, allein im Jahr 2007 legte sie zwei Romane vor: Nach „Die Magd des Gutsherrn“ erschien im Herbst ihr Siedlerepos „Wohin der Wind uns trägt“. Die Handlung beider Romane spielt in der Mitte des 19. Jahrhunderts - für die Autorin ein spannender Zeitraum, der zudem sehr ergiebig sei zum Recherchieren.

Wichtig war der Autorin auch eine authentische Atmosphäre im Gemeindehaus. So hatte sie Fototafeln und Alltagsgegenstände mitgebracht, die Assoziationen zu den jeweiligen Epochen weckten. Unterstrichen wurde dies auch durch die Musik. So führte der Pianist Andreas Reif während der Lesung durch geschickt plazierte Musikstücke an die verschiedenen Handlungsorte: Ein Walzer versetzte die Gäste nach Wien, während Südstaaten-Klänge an die Weiten South Carolinas erinnerten.Wer nicht dabei sein konnte, bekommt im nächsten Jahr wieder eine Gelegenheit: Für Herbst 2008 bereiten Elisabeth Büchle und Andreas Reif eine weitere Veranstaltung vor. Dann stellt die Autorin ihr neues Buch vor, für das sie, so verriet sie im Interview zu Beginn der Matinee, die Epoche gewechselt habe: Ihr neuer Roman ist in den Jahren zwischen 1939 und 1945 angesiedelt.





5.0 von 5 Sternen Die Magd des Gutsherren, 31. Mai 2010
Von B. Petersen
(REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Die Magd des Gutsherrn: Roman (Broschiert)
Ein spannender historischer Roman, den man gar nicht aus der Hand legen mag.
Die Geschichte einer jungen Frau, die nach einem Unfall ihr Gedächtnis verloren hat
und nun als Magd und Kinderfrau bei dem Tierarzt auf dem Gutshof lebt ist
wunderbar mit der Geschichte des Tierarztes verknüpft, der als junger Mann
seine Ehefrau auf tragische Weise verliert.
Gegen welche Hindernisse und Intrigen die beiden zu kämpfen haben bis sie endlich
zueinander finden und die Magd ihr Gedächtnis wiedererlangt wird hier spannend und
kurzweilig erzählt. Die damaligen politischen Ereignisse sind gut in das
Geschehen integriert und erhöhen die Spannung.